Verkehrssimulation

Die Verkehrssimulation ist in der Verkehrsplanung und der Verkehrstechnik zu einem unverzichtbaren Instrument zur Beurteilung komplexer Verkehrsabläufe geworden. Die Verkehrssimulation ermöglicht gegenüber anderen Verfahren zusätzlich die Berücksichtigung verkehrsabhängiger Signalsteuerungen, Koordinierung mehrerer Knotenpunkte, ÖPNV-Bevorrechtigung, Wechselwirkungen durch Rückstau, Pulkbildung, etc.

SHP Ingenieure verfügen über Erfahrung in über 100 Simulationsprojekten. Wir bieten Ihnen Simulationsstudien zu voneinander abhängigen Knotenpunkten, Streckenzügen mit Koordinierung und ÖPNV-Bevorrechtigung bis hin zu Teilnetzen mit Alternativrouten. Im Vordergrund steht oft auch die die Aufbereitung und Visualisierung komplexer Ergebnisse, u.a. in Form von Videopräsentationen.

Referenzprojekte

Hannover – Verkehrsverstetigung Marienstraße/Sallstraße

Gemeinsam mit dem auf Luftreinhaltung spezialisierten Ingenieurbüro Lohmeyer in Radebeul haben SHP Ingenieure eine Untersuchung durchgeführt, wie sich mit intelligenten Steuerungsverfahren die Schadstoffemissionen in städtischen Hauptverkehrsstraßen reduzieren lassen. Im Vordergrund stand dabei, eine Verstetigung nicht zu Lasten der verkehrsarmen bzw. -freien Verkehrsarten zu erreichen. Hierfür wurde ein Steuerungsverfahren („dynamische Pulksteuerung“) entwickelt, das Pulks erfasst und im Stil einer Grünen Welle ohne Halt abwickelt, gleichzeitig aber verfügbare Zeiten zugunsten von Fußgängern und Radfahrern sowie der Querrichtung verteilt.
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Die Steuerungen wurden im Zuge der Marienstraße bereits umgesetzt und evaluiert. Die Evaluierung zeigt, dass die gewünschten Effekte erreicht werden. Eine Umsetzung der Steuerungen im Zuge der Sallstraße steht bevor. Eine vergleichbare Untersuchung wurde mittlerweile auch für die Podbielskistraße durchgeführt.


 Heilbronn – Simulation des signalisierten Kreisverkehrs Europaplatz

Im Rahmen der Planungen zur Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn muss der Europaplatz umgestaltet werden, da die Hauptverkehrsbeziehung im Zuge der B 39 künftig nicht mehr links sondern rechts des Neckars geführt werden soll. Der Knotenpunkt wird dadurch vierarmig. Mit Hilfe eines Simulationsmodells (VISSIM) wurde nachgewiesen, dass der Europaplatz als signalisierter, vierarmiger Kreisverkehr eine ausreichende Verkehrsqualität bietet. In einem weiteren Schritt wurde die Untersuchung auf die angrenzenden Knotenpunkte ausgedehnt.