Spatenstich zum Bau des Radschnellweges Osnabrück-Belm

Nachdem auf Basis einer Machbarkeitsstudie „Radschnellwege in und um Osnabrück“ die Vorplanung für die Trasse des Radschnellweges Osnabrück-Belm erstellt wurde, erfolgte für den ersten umzusetzenden Abschnitt auch die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die Vorbereitung der Vergabe durch SHP Ingenieure.

Für das erste Teilstück des Radschnellweges haben im November 2017 mit dem Spatenstich die Bauarbeiten begonnen.

Spatenstich für den Radschnellwg Osnabrück - Belm mit (von links) Ulla Bauer (Fachbereich Städtebau), Stadtbaurat Frank Otte, Wiho Wessel (Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen), Jennifer Hoeltke (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz), Heike Stumberg (Fachbereich Städtebau) und Tobias Langer (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz).

Das etwa 510 m lange Stück des Radschnellweges verläuft entlang einer Baumallee in der Schlachthofstraße im Osnabrücker Stadtteil Gartlage. Der Schutz des Baumbestandes und dessen Wurzeln war eine der Besonderheiten während der Planung. Parallel zum 4,00 m breiten Radschnellweg verläuft ein 2,00 m breiter Gehweg, der durch eine Baumreihe vom Radschnellweg getrennt ist. Einmündungsbereiche zum Grundstück des anliegenden Unternehmens KME wurde so geplant, dass eine möglichst hohe Sicherheit für den Radverkehr erreicht werden kann.

Die Stadt Osnabrück rechnet mit 1.700 Radfahrern täglich, die sich auf dem Radschnellweg fortbewegen und somit den Pkw-Verkehr reduzieren. Der gesamte Radschnellweg Osnabrück-Belm soll in zwei bis drei Jahren fertig gestellt sein und rund 7,5 Millionen Euro kosten. Ein Großteil der Herstellungskosten wird über Mittel aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ gefördert.