Aktuelle Informationen

Neue Wege im Verkehr 2019 – SHP Ingenieure im Dialog

Unsere jährliche Seminarveranstaltung im Festsaal des Alten Rathauses hatte mit über 220 Besucherinnen und Besucher eine überaus gute Resonanz. Zum 22. Mal in Folge hatten wir zu Neue Wege im Verkehr eingeladen. In insgesamt neun Vorträgen rund um die Mobilität und den Entwurf von Straßen konnten wir zeigen, welche Fragen die verkehrliche Praxis heute bewegen und dabei das breite Leistungsspektrum unseres Büros vorstellen.

Im ersten Themenblock ging es um die Überarbeitung der Regelwerke für Stadtstraßen, Landstraßen und Autobahnen. Gerade im direkten Vergleich zeigt sich die unterschiedliche Denkweise: während im Regelwerk für Stadtstraße die Mobilitätswende durch die immer stärkere Berücksichtigung des Fuß- und Radverkehrs irgendwie angekommen ist, strebt speziell die Überarbeitung des Regelwerkes für Autobahnen immer noch nach schnellerem Kfz-Verkehr. Dieser Widerspruch sorgte denn auch gleich für engagierte Diskussionen.

Im zweiten Themenblock stand der Radverkehr im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden eine Arbeitshilfe für Fahrradstraßen und das Konzept der Radschnellverbindungen in Berlin an denen SHP maßgeblich beteiligt ist. In der Diskussion wurde deutlich, dass Radschnellverbindungen nicht mal so eben realisiert werden können, da die Planungsverfahren durchaus mit denen von Straßen vergleichbar sind. Die in Berlin politisch proklamierten 100 km Radschnellverbindungen werden deshalb noch etwas auf sich warten lassen. Wichtig ist deshalb der (schnellere) Ausbau und die Verbesserung der bestehenden Netze.

Der Themenblock wurde abgerundet mit einem Beitrag zur Gestaltung von ZOBs. Es wurde deutlich, dass die gerne genannten Vorzeigebeispiele ohne zusätzliche Finanzierungsquellen nicht machbar sind und die Kommunen hier vor zusätzlichen Problemen stehen.

In einem Gastbeitrag von Benjamin Wille, Gesellschafter bei Machleidt Städtebau + Stadtplanung in Berlin, wurde der Nachmittag eingeleitet. Der Gastredner stellte den Beitrag der Stadt- und Freiraumplanung sowie des Städtebaus für eine nachhaltige Mobilität heraus. Nur in der integrierten Zusammenarbeit der Disziplinen können Stadtquartiere entstehen, die ökologisch, ökonomisch und sozial die Herausforderungen der Zeit aufnehmen. Am Beispiel des Neckarbogens in Heilbronn und einem großen Wohnprojekt in Potsdam-Krampnitz, an dem SHP beteiligt ist, wurden die Kriterien für eine Nachhaltige Stadtentwicklung erläutert. In den folgenden Beiträgen ging es um konkrete Mobilitätskonzepte für ein neues Quartier in Bremen und die Konversion eines sehr großen Stadtbereiches zwischen Essen und Bottrop sowie abschließend um eine Mobilitätskonzept für eine neue Veranstaltungshalle in Nürnberg.

Das engagierte Fachpublikum nutzte die Gelegenheit zur regen Diskussion und zum lockeren Erfahrungsaustausch. Wir werden die Veranstaltungsreihe Neue Wege im Verkehr im nächsten Jahr mit neuen Themen fortsetzen. Wir danken allen Gästen für ihr Kommen und die engagierten Diskussionen! Die Präsentationen werden hier demnächst zum Download zur Verfügung gestellt.

Seminar Handout

Weiterentwicklung des Regelwerkes für Stadtstraßen (RASt 2006) – Was ist zu erwarten?

Radschnellverbindungen Berlin Konzeptentwicklung und Realisierung

Der ZOB im Spannungsfeld zwischen Stadtplatz, Funktionsfläche und Fördertatbeständen

Ruhrgebiet reloaded Freiheit Emscher mit innovativem Mobilitätsansatz

Mobilitätskonzept für Veranstaltungshallen Ein neues Konzerthaus für Nürnberg

 

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Einladung „Neue Wege im Verkehr 2019“

Unser traditionelles Vortrags- und Diskussionsforum findet in diesem Jahr zum 21. Mal statt. Mit einem vielseitigen Programm laden wir unsere Kunden, Geschäftspartner und andere fachlich Interessierte hierzu am Dienstag den 24.09.2019 ein.

„Neue Wege im Verkehr 2019“ wendet sich an alle, die mit der Mobilitätsplanung oder dem Entwurf und dem Betrieb von Verkehrsanlagen befasst sind. Referenten von SHP Ingenieure zeigen innovative Ansätze und berichten über zukunftsorientierte Verkehrslösungen.

Das Programm finden Sie in diesem PDF.

Da alle verfügbaren Plätze belegt sind, werden keine Anmeldungen mehr angenommen. Wir bitten um Verständnis.

Erster Spatenstich zur Umgestaltung des Altwarmbüchener Zentrums

Im Auftrag der Gemeinde Isernhagen plant SHP Ingenieure gemeinsam mit Dröge+Kerck Landschaftsarchitekten die Umgestaltung des Zentrums in Isernhagen, Ortsteil Altwarmbüchen. Das Planungsgebiet umfasst zunächst die Bothfelder Straße zwischen der Kircher Straße (K 114) und der Hannoverschen Straße (K 112). Darüber hinaus sind auch die im Zentrum angrenzenden Platzbereiche, unter anderem der südlich gelegene Rathausplatz, Gegenstand des Entwurfes.

Im ersten Bauabschnitt soll nun der östliche Streckenteil der Bothfelder Straße, ausgehend von der K 112 bis einschließlich des Knotenpunktes Königsberger Straße umgestaltet werden. Die Gestaltung in diesem Abschnitt richtet sich weitgehend an den verkehrlich-funktionalen Ansprüchen des MIV sowie des ÖPNV, des Fuß- und Radverkehrs sowie des ruhenden Verkehrs. Die vorhandenen Bäume werden in aller Regel erhalten.

Für den zentralen Abschnitt der Bothfelder Straße zwischen dem Nordplatz an der Passage und dem Rathausplatz wurde ein abweichendes Entwurfskonzept erarbeitet, welches sich ebenfalls an verkehrlichen Ansprüchen, gerade des ÖPNV, orientiert. Insbesondere soll durch den Entwurf in diesem Abschnitt jedoch eine Verkehrsberuhigung verbunden mit einer hohen Aufenthaltsqualität, einer guten Überquerbarkeit der Fahrbahn und einer vollständigen Barrierefreiheit bewirkt werden. Dies geschieht unter anderem durch eine hochwertige Materialität, regelmäßige Materialwechsel als zusätzliche Querungshilfe im Fahrbahnbereich, niedrige Borde sowie neue Begrünung am Fahrbahnrand. Die Bushaltestellen werden im Zuge der Umgestaltung neu positioniert. Sie liegen zukünftig in beiden Fahrtrichtungen jeweils am Beginn des Zentrums. Die baulichen Arbeiten im zentralen Abschnitt beginnen zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Beauftragung von SHP Ingenieure erfolgte im Frühling 2018. Baubeginn für den ersten Bauabschnitt ist Mitte Juli 2019.

Mobilitätskonzept für das Rennbahn-Areal in Bremen vorgelegt

Die Freie Hansestadt Bremen plant die Nutzung der ehemaligen Galopprennbahn als Wohnquartier. Das Areal umfasst insgesamt 36 ha. Es soll ein urbanes und autoarmes Quartier entstehen. Hierfür hat SHP Ingenieure ein Mobilitätskonzept erarbeitet. Ungewöhnlich ist die Vorgehensweise: das Mobilitätskonzept baut nicht auf ein städtebauliches Konzept auf – selbst die Zahl der Wohneinheiten ist offen. Aus den Ergebnissen des Mobilitätskonzepts werden Randbedingungen abgeleitet, die dann als Vorgaben für den Städtebau dienen.

Die Zielvorgaben sind ambitioniert: es wird ein sehr geringer MIV-Anteil von nur 20 % angestrebt. Damit würde das Rennbahn-Areal Bremen gleichauf mit Quartieren wie Freiburg-Vauban, Tübingen-Französisches Viertel und München-Domagk-Quartier liegen. Das Mobilitätskonzept enthält neben durchlässigen und attraktiven Netzen für den Fuß- und Radverkehr zur Förderung der Nahmobilität auch Konzepte zur Aufwertung des ÖPNV-Angebots sowie restriktive Maßnahmen für den MIV. Ergänzt wird es um integrierte Maßnahmen zur Förderung der Alternativen zum MIV, u.a. einen Quartierstreff, Verleih von Pedelecs, Lastenfahrrädern, Paketstationen und Car-Sharing.

Neue Wege im Verkehr 2018 – SHP Ingenieure im Dialog mit dem Fachpublikum

Unsere jährliche Seminarveranstaltung im Festsaal des Alten Rathauses hatte mit über 200 Besucherinnen und Besucher aus ganz Deutschland wieder eine sehr gute Resonanz. Zum 21. Mal in Folge hatten wir für den 26. September 2018 zu Neue Wege im Verkehr eingeladen. In insgesamt acht Vorträgen rund um die Mobilität und den Entwurf von Straßen konnten wir zeigen, welche Fragen die verkehrliche Praxis heute bewegen und dabei das breite Leistungsspektrum unseres Büros vorstellen.

Im ersten Themenblock ging es um den Radverkehr und hier vor allem um die objektive und subjektive Sicherheit. Das derzeit aktuelle Thema der „Protected Bike Lanes“ wurde vorgestellt und sorgte im Plenum und in den Pausengesprächen für eine rege Diskussion.

In einem informativen Beitrag zum Stand der Elektromobilität in Deutschland und hier besonders zur künftigen Rolle der Elektromobilität in eher ländlich geprägten Räumen wurden aktuelle Projekte vorgestellt. Unkonventionelle Lösungen in der Lichtsignaltechnik, die vor allem Vorteile für den Fuß- und Radverkehr versprechen, zeigten, dass auch in diesem stark durch das Regelwerk bestimmten Bereich, Innovationen zugunsten des Fuß- und Radverkehrs möglich sind. Am Beispiel des Masterplanes Green City für Heilbronn konnte kritisch gezeigt werden, dass die von der Bundesregierung zur Abwendung von Fahrverboten für Diesel-Pkw in Aussicht gestellten Gelder zwar durchaus sinnvoll im Sinne einer nachhaltigen Mobilität ausgegeben werden können, kurzfristige Effekte aber kaum zu erwarten sind.

In einem Gastbeitrag von Burkhard Horn, dem früheren Leiter der Verkehrsplanungsabteilung in Berlin, wurde die Frage erörtert, ob die Mobilitätswende tatsächlich in Sicht ist. In der Diskussion bestand weitgehend übereinstimmend die Auffassung, dass die Rahmenbedingungen für eine wirkliche Wende im Bund und in den Ländern vergleichsweise schlecht sind, dass der Handlungsspielraum der Kommunen aber trotzdem größer ist als vielfach behauptet wird.

Konkretisiert wurde der Aspekt der Mobilitätswende in einem Vortrag über den aktuell laufend Prozess des Masterplanes Darmstadt 2030+. SHP Ingenieure bearbeitet dort zusammen mit StetePlanung das Mobilitätskonzept. Der in Darmstadt fachlich sehr breit aufgestellte Planungsprozess – Teilaspekte sind Wohnen, Arbeiten, Quartier, Freiraum und das übergreifende Thema Mobilität – erfolgt im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsverfahrens. Ziel ist die Entwicklung eines neuen, gut legitimierten  Leitbildes für die Stadt- und Mobilitätsentwicklung. Ein abschließender Beitrag zur Rolle von Stellplatzschlüsseln in der Mobilitätsplanung mit vielen praktischen Beispielen rundete die Beiträge ab.

Die Fachbesucher nutzten die Gelegenheit zur engagierten Diskussion und zum lockeren Erfahrungsaustausch. Wir werden die Veranstaltungsreihe Neue Wege im Verkehr im nächsten Jahr mit neuen Themen fortsetzen. Wir danken allen Gästen für ihr Kommen und die engagierten Diskussionen!

Die Präsentationen und die Kurzfassungen können hier abgerufen werden:

Seminar-Handout

01_Sicherheit_von_Radverkehrsanlagen

02_Radweg-oder-Radfahrstreifen

03 Stand der Eletromobilität in Deutschland

04_Signaltechnik_Praxisbeispiele

05_Masterplan_Green_City

06_Mobilität-2030

07_neue_Leitbilder_Darmstadt

08_Stellplatzschlüssel

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Dynamisches Parkleitsystem Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Betrieb genommen

Für das neue Besucherzentrum am Kaiser-Wilhelm-Denkmal in Porta Westfalica wurde durch SHP Ingenieure ein Parkraumkonzept entwickelt. Auf Grund des hohen Besucheraufkommens an Wochenenden und Feiertagen werden neben dem Parkplatz am Denkmal auch zwei Überlaufparkplätze angeboten, die dann mit einem Busshuttle bedient werden. Die zugehörigen Informationen zum Belegungszustand der Parkplätze und das Busshuttle-Angebot werden über ein dynamisches Parkleitsystem an die Autofahrer übermittelt. Planung des Parkleitsystems, Ausschreibung der Bauleistung sowie die Bauüberwachung erfolgten ebenfalls durch SHP Ingenieure. Durch ein engagiertes Zusammenwirken aller Beteiligten (städtische Bau-verwaltung, Straßen NRW, Straßenbeleuchtung, Mindener Kreisbahn sowie der bauausführenden Firma Swarco) konnte das System mit 13 Wegweiserstandorten in einem extrem engen Zeitfenster (knapp vier Monate zwischen Veröffentlichung der Ausschreibungsunterlagen und der Fertigstellung) realisiert und am 9. Juli 2018 in Betrieb genommen werden.

Besonders hervorzuheben ist an diesem System die Kombination von Restplatzanzeigen (zur Darstellung des Belegungszustandes) und Pris-menwendern (zur Information über das Angebot des Busshuttles) sowie eine weitgehend über Akkus erfolgende Stromversorgung der Anzeigestandorte.

Masterplan Heilbronn „Green City Plan“

Das Ingenieurebüro SHP hat in Heilbronn einen Entwurf für den Masterplan Mobilität 2030 vorgestellt. Es gab positive Resonanz von den Bürgern und der Politik. Diskutiert wurde auch über die Frage: Kommen wir weiter ohne Diesel-Fahrverbote aus? Der Lokalsender L-TV aus Heilbronn berichtete dazu in der Nachrichtensendung „Aktuell“ vom 21.06.2018.

http://www.l-tv.de/mediathek/video/2526.html

Interkommunales Mobilitätskonzept Würzburg

Mit Blick auf die Landesgartenschau 2018 hat SHP Ingenieure für das östliche Stadtgebiet Würzburgs und die hieran anschließenden Umlandgemeinden Gerbrunn, Randersacker, Theilheim und Rottendorf ein Interkommunales Mobilitätskonzept entwickelt, das die Stadt Würzburg einschließlich des LGS-Geländes und die Umlandgemeinden mit ihren lokalen Attraktionen und Projekten einbezieht. Die hierin geplanten fünf Mobilstationen mit Pedelec-Ladeinfrastruktur und teilweise Carsharing-Fahrzeugen sind mittlerweile weitgehend fertigestellt, ebenso die Baumaßnahmen des Pedelec- und Radverkehrsnetzes. Eine Eröffnungsveranstaltung wird am 27.04.2018 stattfinden. Nach einer Fahrrad-Sternfahrt über das entwickelte Netz treffen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Mobilstation „Rottendorfer Tor“ in Würzburg ein. Dort wird der Oberbürgermeister Würzburgs sowie der Landrat eine Rede halten. SHP Ingenieure wird auf einem Stand das erarbeitete Konzept vorstellen. Parallel sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingeladen, sich über die Pedelec-Ladeschränke, das Carsharing-System sowie Pedelecs und Lastenpedelecs zu informieren und diese auszuprobieren.

 

 

SHP und StetePlanung mit dem Masterplan Mobilität Darmstadt 2030+ beauftragt

In einem bundesweit ausgeschriebenen Verfahren hat sich die Arbeitsgemeinschaft aus SHP Ingenieure und StetePlanung (Darmstadt) mit ihrem Arbeitsansatz der „Sicht von außen und innen“ für das Mobilitätskonzept Darmstadt 2030+ durchgesetzt. Der Mobilitätsbereich ist eines von insgesamt fünf Arbeitsfeldern – Wohnstadt, Quartiersstadt, Wissens- und Arbeitsstadt, Freie Stadt und Mobile Stadt -, die zunächst parallel im Rahmen des Beteiligungsprozesses „Masterplan Darmstadt 2030+“ bearbeitet werden. Im Beteiligungsprozess, den Urban Catalyst, Berlin, moderiert, wird zunächst der städtebauliche und gesellschaftliche Rahmen diskutiert, der zum „Masterplan Darmstadt 2030+“ zusammengefasst wird. Der Mobilitätsbereich wird ab Mitte 2018 vertieft betrachtet und zum Masterplan Mobilität 2030+ ausgeweitet. Das erste Forum im Beteiligungsprozess hat bereits im November 2017 stattgefunden.

https://www.darmstadt.de/standort/stadtentwicklung-und-stadtplanung/masterplan-da2030/

SHP mit dem Mobilitätskonzept für die Altstadt von Lübeck beauftragt

In einer Arbeitsgemeinschaft ist SHP Ingenieure mit der Bearbeitung des Mobilitätskonzeptes für die Altstadt von Lübeck beauftragt worden. Die Bearbeitung ist eingebettet in eine Städtebauliche Rahmenplanung für die Altstadt, die von Cappel+Kranzhoff  bearbeitet wird. Der Beteiligungsprozess, der im Frühsommer 2018 starten soll, wird von TOLLERORT moderiert. Das Büro StadtKreation erstellt eine Online-Beteiligung.  Neben der künftigen Funktionsbestimmung für die Altstadt – Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Tourismus …-, steht die Frage der Erschließung im Mittelpunkt. Ziel ist es, den Kfz-Verkehr in der Altstadt (UNESCO-Welterbe) zu reduzieren und die Straßenräume für den Fuß- und Radverkehr attraktiver zu gestalten. Der Bearbeitungs- und Beteiligungsprozess wird über ein Jahr dauern.

Beteiligungsprozess Eppendorfer Marktplatz wird sehr positiv aufgenommen

Der Eppendorfer Marktplatz und sein Umfeld im Hamburger Stadtteil Eppendorf sind geprägt durch einen dominanten Durchgangsverkehr im Zuge der Bundesstraße 5. Zudem stellt der Eppendorfer Marktplatz eine wichtige Umsteigehaltestelle zwischen sechs Buslinien dar. Im Radverkehr kreuzen sich zwei bedeutende Achsen. Zudem bietet der Bereich Eppendorfer Marktplatz zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Die Überlagerung der Nutzungsansprüche führt zu einer verkehrlich unbefriedigenden Lösung: die Seitenräume sind sehr schmal, Flächen zum Aufenthalt gibt es kaum. Der Radverkehr wird teilweise auf sehr schmalen Radwegen geführt, teilweise sind überhaupt keine Radverkehrsanlagen vorhanden. Die Haltestellenflächen sind zu schmal und zu kurz.

Ziel des Landesbetriebs Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ist es, Verbesserungen insbesondere im Bus- und im Radverkehr herbeizuführen. Hierfür hat er ein Beteiligungsverfahren initiiert. SHP Ingenieure hat hierfür vier verkehrliche und städtebauliche Alternativen entwickelt. Diese wurden in einer Auftaktveranstaltung und zwei Planungswerkstätten vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert und weiterentwickelt. Eine Abschlussveranstaltung ist im Frühjahr 2018 vorgesehen.

Der Beteiligungsprozess wurde sowohl vom Auftraggeber LSBG als auch von den Bürgerinnen und Bürgern sehr positiv aufgenommen. Weitere Informationen finden sich unter via-bus.de.

Quelle der Fotos: TOLLERORT entwickeln & beteiligen

Spatenstich zum Bau des Radschnellweges Osnabrück-Belm

Nachdem auf Basis einer Machbarkeitsstudie „Radschnellwege in und um Osnabrück“ die Vorplanung für die Trasse des Radschnellweges Osnabrück-Belm erstellt wurde, erfolgte für den ersten umzusetzenden Abschnitt auch die Entwurfs- und Ausführungsplanung sowie die Vorbereitung der Vergabe durch SHP Ingenieure.

Für das erste Teilstück des Radschnellweges haben im November 2017 mit dem Spatenstich die Bauarbeiten begonnen.

Spatenstich für den Radschnellwg Osnabrück - Belm mit (von links) Ulla Bauer (Fachbereich Städtebau), Stadtbaurat Frank Otte, Wiho Wessel (Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen), Jennifer Hoeltke (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz), Heike Stumberg (Fachbereich Städtebau) und Tobias Langer (Fachbereich Umwelt und Klimaschutz).

Das etwa 510 m lange Stück des Radschnellweges verläuft entlang einer Baumallee in der Schlachthofstraße im Osnabrücker Stadtteil Gartlage. Der Schutz des Baumbestandes und dessen Wurzeln war eine der Besonderheiten während der Planung. Parallel zum 4,00 m breiten Radschnellweg verläuft ein 2,00 m breiter Gehweg, der durch eine Baumreihe vom Radschnellweg getrennt ist. Einmündungsbereiche zum Grundstück des anliegenden Unternehmens KME wurde so geplant, dass eine möglichst hohe Sicherheit für den Radverkehr erreicht werden kann.

Die Stadt Osnabrück rechnet mit 1.700 Radfahrern täglich, die sich auf dem Radschnellweg fortbewegen und somit den Pkw-Verkehr reduzieren. Der gesamte Radschnellweg Osnabrück-Belm soll in zwei bis drei Jahren fertig gestellt sein und rund 7,5 Millionen Euro kosten. Ein Großteil der Herstellungskosten wird über Mittel aus dem Bundeswettbewerb „Klimaschutz durch Radverkehr“ gefördert.

Feierliche Eröffnung des ZOB in Rheine

Nach 16 Monaten Bauzeit konnte am 04.11.2017 unter großem Interesse der Öffentlichkeit der neue ZOB in der Matthiasstraße in Rheine eröffnet werden.

SHP Ingenieure plante von der Voruntersuchung bis zur Ausschreibung gemeinsam mit pbr Planungsbüro Rohling AG (Hochbau) und wbp Landschaftsarchitekten GmbH (Freianlagen) eine Grunderneuerung der Verkehrsanlagen des sogenannten Bustreffs gemäß neuesten Standards. Während der gesamten Bauzeit stellte SHP Ingenieure zudem die Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo). Die Kosten der Gesamtmaßnahme in Höhe von ca. 3,75 Mio. Euro inkl. der vollständigen Erneuerung der Dächer, digitalen Informationssysteme und der benachbarten Bahnhofstraße wurden zu großen Teilen von mehreren Fördermittelgebern finanziert.

Besonderheiten der Planung sind der erhebliche Abstimmungsbedarf mit Dritten, denn auf allen Seiten des Baufeldes schließen sich private Anlieger mit Geschäften, Zufahrten und Außengastronomie an. Zudem befinden sich unter den Verkehrsflächen (auch unter den Busverkehrsflächen) Tiefgaragen. In verbleibenden unterirdischen Korridoren, die nicht durch Bauten im Kellergeschoss verbaut sind, liegen erhebliche Leitungsbündel, u. a. die Haupttelekommunikationstrasse der Stadt mit unterirdisch begehbaren Schachtbauwerken, die in der Planung mit besonderer Rücksicht und speziellen abgestuften Schachtdeckeln und in intensiver Abstimmung berücksichtigt wurden.

In den Eröffnungsreden wurde der reibungslose Bauablauf, der unter Weiterbetrieb des ZOBs erfolgte, und das städtebaulich aufwertende Gesamtbild von allen sehr gelobt. Der zuvor veranschlagte Kostenrahmen wurde eingehalten.

 

Neue Wege im Verkehr 2017 – SHP Ingenieure im Dialog mit dem Fachpublikum

Zum 20. Mal in Folge hatten wir für den 21. September 2017 zu Neue Wege im Verkehr eingeladen. Die Seminarveranstaltung im Festsaal des Alten Rathauses hatte mit fast 200 Besucherinnen und Besucher wieder eine sehr gute Resonanz. In insgesamt acht Vorträgen rund um die Mobilität und den Straßenentwurf von morgen konnten wir zeigen, welche Fragen die verkehrliche Praxis heute bewegen und dabei das breite Leistungsspektrum unseres Büros vorstellen.

Im ersten Themenblock ging es zunächst um das Zukunftsthema Autonomes Fahren. Sicher ist, dass das Autonome Fahren kommen wird. Das Auditorium war sich einig, dass insbesondere im städtischen Bereich noch viele technische Fragen offen sind und es noch lange Zeit „normales“ Fahren geben wird. Trotzdem sollten sich die Städte auf die Zukunftsvision einstellen.

Innovative Vorschläge zur Gestaltung des Zentrumsrings in Chemnitz verdeutlichten einmal mehr die enge Verbindung von Stadt- und Freiraumplanung mit der Verkehrsplanung. Es konnte anschaulich gezeigt werden, dass die Einrichtung einer Straßenbahn eine stadträumliche Aufwertung darstellen kann, wenn sensibel vorgegangen wird und die Potenziale genutzt werden.

Die Möglichkeit, nach der StVO-Novelle von 2016 abschnittsweise Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen auszuweisen, wurde positiv aufgenommen, da gezeigt werden konnte, dass die immer wieder befürchteten negativen Auswirkungen nicht zu erwarten sind. Allerdings sollte immer eine Prüfung des Einzelfalls erfolgen. Ziel muss die Möglichkeit sein, Tempo 30 aus städtebaulichen Gründen in Stadtteil- oder Ortszentren auszuweisen. Hier bleibt die Novelle noch hinter den Erwartungen zurück.

Radverkehrsförderung mit System wurde an zwei aktuellen Projekten zu Radschnellverbindungen in Berlin und der Neuaufstellung des Radverkehrsplans in Osnabrück gezeigt. Projekte mit Signalwirkung sind notwendig um die angestrebten Ziel der Radverkehrsförderung zu erreichen.

In einem Erfahrungsbericht über das Sicherheitsaudit, das vor 15 Jahren eingeführt wurde, konnte anhand einer Auswertung von fast 100 Audits gezeigt werden, dass in erheblichem Maße sicherheitsrelevante Planungs- und Ausführungsmängel erkannt werden. Wünschenswert wäre eine stärkere Beteiligung der Kommunen an den Audits.

Zwei Beiträge behandelten die Planung neuer Wohnquartiere. Während der eine Beitrag den Fokus auf das Zusammenspiel von Erschließungsplanung und Mobilitätskonzept lenkte, betrachtet der andere Beitrag das interdisziplinäre Entwerfen von Straßenräumen mit großer Aufenthaltsqualität. Gerade weil gegenwärtig wieder sehr viele Neubauquartiere entstehen, ist die vorausschauende Planung der künftigen Mobilität, die deutlich weniger vom privaten Pkw bestimmt sein wird als heute, unerlässlich.

Im abschließenden Vortrag wurde eine komplexe, von SHP Ingenieure gemeinsam mit nsp Landschaftsarchitekten und grbv, Ingenieure im Bauwesen, geplantes Projekt zur Neugestaltung eines Straßenabschnittes an der Alster in Hamburg vorgestellt. Eindrucksvoll wurden die Abwägung zwischen verkehrlichen Anforderungen, bautechnischen Möglichkeiten sowie den Ansprüchen der Denkmalpflege und des Baumschutzes dargestellt.

Die teilweise weit angereisten Fachbesucher nutzten die Gelegenheit zur engagierten Diskussion und zum lockeren Erfahrungsaustausch. Die Veranstaltungsreihe Neue Wege im Verkehr wird im nächsten Jahr mit neuen Themen fortgesetzt.

Wir danken allen Gästen für ihr Kommen und die engagierten Diskussionen!

Die Präsentationen und die Kurzfassungen können hier abgerufen werden:

01 Autonomes Fahren

02 Städtebauliche Aufwertung Zenturmsrings

03 Tempo 30 Hauptverkehrsstr

04 Radverkehrsförderung mit System

05 Erfahrungsbericht Sicherheitsaudits

06 Mobilitätskonzepte kleinere Wohnquartiere

07 Lebenswerte Straßenräume

08 Innerstädtischer Straßenentwurf in anspruchsvollem Umfeld

 

B2run – SHP Ingenieure sportlich dabei

Zum siebten Mal haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von SHP Ingenieure beim Firmenlauf „B2run“ in Hannover teilgenommen. Die ca. 6,9 km rund um den Maschsee mit Zieleinlauf in die HDI-Arena wurde von allen erfolgreich bewältigt.

Kronsberg-Süd geht in die nächste Runde

Am Stadtrand von Hannover soll ein neues Baugebiet für ca. 8.000 Menschen entstehen. Im Anschluss an das zur Expo 2000 realisierte Quartier am Kronsberg  ist es die erste größere Stadterweiterung in Hannover seit 2000.

In Arbeitsgemeinschaft mit den Stadt- und Freiraumplanern von ASTOC (Köln) und West8 (Rotterdam) hat SHP Ingenieure innerhalb von nur etwa 1 Jahr den Masterplan entwickelt, in einem umfangreichen Beteiligungsverfahren vorgestellt und in vielen unterschiedlichen Runden diskutiert. In einem umfassenden Mobilitätskonzept wurde die verkehrliche Infrastruktur konzeptionell geplant. Schwerpunkt ist die Stärkung der Nahmobilität zu Fuß und mit dem Rad. Durch Carsharing soll auch am Stadtrand ein Leben ohne Auto möglich sein. Gemeinsam mit den Architekten und der Verwaltung  wurde eine „Gebrauchsanweisung“ erstellt, die die Gestaltung der öffentlichen Räume, der Freiräume und die wesentliche Grundzüge der Bebauung regelt.

Ab Sommer 2017 soll der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt werden. Mit den ersten Bauarbeiten zur Erschließung ist 2018 zu rechnen.

www.hannover.de/Service/Presse-Medien

Bahnhofsvorplatz der Stadt Porta Westfalica umgestaltet

Von April 2016 bis Februar 2017 wurde der Bahnhofsvorplatz der Stadt Porta Westfalica ausgebaut. SHP Ingenieure konnte sich bereits einige Jahre vorab im Zuge einer Rahmenplanung mit der Gesamtsituation beschäftigen und erste Lösungsmöglichkeiten aufzeigen. Im Anschluss erfolgte die Beauftragung der Objektplanung Verkehrsanlagen. Bei den Planungen stellte die Lage – eingezwängt von der stark befahrenen Bundesstraße B 482 und den Bahngleisen – eine besondere Herausforderung auf dem Wege zu einer gut funktionierenden Verkehrsanlage dar. Gegenüber der vorherigen Situation, in der die verschiedenen öffentlichen Verkehrsmittel nur unzureichend miteinander verknüpft waren (z.B. Bushaltestellen an der B 482, keine gesicherten Querungsmöglichkeiten im Bahnhofsbereich), die Aufenthaltsqualität zum Beispiel wegen fehlender Sitzgelegenheiten und unattraktiver Beleuchtung fehlte und somit keine attraktive Anlage für den öffentlichen Nah- und Fernverkehr bestand, wurden nachhaltige Verbesserungen vorgenommen. So halten die Linienbusse nun unmittelbar im Bereich des Zugangs zu den Bahngleisen. Weiterhin entstanden im Zuge des Umbaus neue Taxi-, Behinderten-, Kiss&Ride- und Park&Ride-Stellplätze sowie abschließbare und frei zugängliche Fahrradabstellmöglichkeiten. Der Bahnhofsvorplatz ist durch ein Blindenleitsystem, Busbordsteine sowie niedrige Borde bzw. Rinnen als funktional gliedernde Elemente zwischen der Fahrbahn und den Seitenräumen vollständig barrierefrei erschlossen und hat durch neue Sitzmöglichkeiten, Ausstattung und Begrünung deutlich an Aufenthaltsqualität gewonnen. Der umgestaltete Bahnhofsvorplatz wurde im Februar des Jahres 2017 feierlich eröffnet.

Baumaßnahmen am ZOB in Neustadt am Rübenberge fertiggestellt

Im Rahmen der Umgestaltung des Bahnhofsumfeldes in Neustadt am Rübenberge wurde SHP Ingenieure von der Region Hannover mit Planungsleistungen zur Neugestaltung des ZOB, des Bahnhofsvorplatzes sowie der Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen beauftragt. Ziel der Umgestaltung war eine funktionale sowie gestalterische Neuordnung mit hoher Aufenthaltsqualität und Barrierefreiheit. Bereits im Jahre 2014 wurde westlich der Bahngleise eine Park&Ride-Anlage mit 68 neuen Stellplätzen fertiggestellt. Der ZOB mit Bahnhofsvorplatz auf der Ostseite wurde Ende des Jahres 2015 fertiggestellt und im Dezember eröffnet. Die Bauarbeiten an der neuen Rampe (West-Ost-Verbindung) wurden im Jahre 2016 abgeschlossen. Als letzter Bestandteil der Planungen erfolgt nun die Umgestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit neuer B&R-Anlage auf der Westseite. Der Vorplatzbereich erhielt eine neue Oberflächenbefestigung in Pflasterbauweise. Neben weiteren Kiss&Ride- sowie Behindertenstellplätzen entstanden neue Fahrradabstellmöglichkeiten, teils in abschließbaren Abteilen, teils frei zugänglich. Durch die Fertigstellung des Vorplatzes West ist nun der gesamte Bereich vollständig barrierefrei erschlossen und attraktiv gestaltet. Bei der Planung zum West-Vorplatz erfolgte eine Zusammenarbeit mit nsp (nsp christoph schonhoff landschaftsarchitekten stadtplaner; Freianlagen) und Kleine Architekten (B&R-Anlage).

Eine „Begegnungszone“ für alle – Die Frankfurter Straße in Bad Rothenfelde

Als bedeutender Straßen- und Geschäftsraum ist 2015/16 die Frankfurter Straße (ca. 7.000 Kfz/24 h) umgestaltet worden. Entstanden ist eine – auch als solche ausgewiesene – Begegnungszone vor dem Hintergrund der Einrichtung eines Verkehrsberuhigten Geschäftsbereiches als Tempo 20 Zone. Dies beinhaltet zunächst eine aufeinander abgestimmte Oberflächengestaltung zwischen der Fahrbahn und den angrenzenden Seitenräumen, die eine durchgehende Pflasterung erhielten. Um im zentralen Bereich den Platzcharakter hervorzuheben, wurden die Entwässerungsrinnen hier ebenfalls aus rotbraunem Pflaster hergestellt. An Stellen mit erhöhtem Überquerungsbedarf für Fußgänger entstanden hellgrau und somit kontrastierend gepflasterte Querbänder in der Fahrbahn und den Seitenräumen. Durch die niveaugleiche Gestaltung, barrierefreie Bushaltestellen sowie ein aus Kleinpflasterstreifen (‚innere Leitlinie‘) und taktilen Elementen an Überquerungs- und Bushaltestellen bestehendes Blindenleitsystem wird der Straßenraum absolut barrierefrei. Der sich infolge der Anordnung neuer Begrünung einstellende Alleecharakter, die attraktive Straßenbeleuchtung, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sowie Sitzgelegenheiten tragen zu einer hohen Aufenthaltsqualität bei.

Ein spannender Beteiligungsprozess hat zu dem nun umgesetzten Ergebnis geführt. Eine erste Entwurfsplanung, die noch auf einer deutlichen Separation von Fahrbahn und Seitenräumen beruhte, wurde unter Mitwirkung der Bürger zu einem Entwurf weiterentwickelt, der den Shared Space – Gedanken umgesetzt hat. Neben einer begleitenden Bürgerbeteiligung war ein zusätzlich durchgeführter Themenabend mit Interessierten sehr hilfreich. In drei Gruppen wurden hier die Themen Straßenraumgestaltung, Verkehr und Begrünung intensiv bearbeitet und konkrete Vorgaben gemacht. Für den weiteren Prozess bis zum Umbau wurde eine projektbegleitende Arbeitsgruppe aus Ratsvertretern eingerichtet. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Das linienhafte Queren der Fußgänger funktioniert hervorragend. Der Verzicht auf vorher vorhandene Überwege (Zebrastreifen) ist erfolgreich umgesetzt. Allein durch die Straßenraumgestaltung wird bei den Autofahrern ein niedriges Geschwindigkeitsniveau bewirkt, auch wenn Fußgänger und Radfahrer mal nicht so zahlreich sind.